Juni 2018

Walddetektive auf Erkundungstour

 

„Lasst uns den Wald erforschen!“ Ganz im Sinne dieses Mottos waren die Kinder der dritten Klasse am 8. Juni im nahegelegenen Wald unterwegs.

Zusammen mit dem Jagdpächter Andreas Wiesböck und dem Jäger Alois Prankl startete die Klasse, aufgeteilt in zwei Gruppen, am Naturbad in den Wald.

Dort wurden allerlei Laub- und Nadelbäume genauer unter die Lupe genommen, essbare und giftige Pflanzen bestimmt und auch das eine oder andere kleine Tierchen entdeckt.

Dabei konnten die Kinder ihr Wissen aus dem Heimat- und Sachunterricht unter Beweis stellen, denn der „Wald“ war hier bereits im vergangenen Herbst großes Thema.

Besonders begeistert war die Klasse, als sie einen Fuchsbau aus der Nähe betrachten konnten. Leider – oder gottseidank – war Meister Reinicke nicht zuhause. Dafür erfuhren die Kinder einiges über die Nützlichkeit des Fuchses im Wald.

Gegen Ende der Waldtour hatte Ludwig, der Jagdhund von Alois Prankl, seinen großen Auftritt. Er verfolgte erfolgreich die Fährte einer Schülerin und wurde für seine Leistung mit einem Leckerli belohnt.

Vor der abschließenden gemeinsamen Brotzeit mit leckerem Apfelsaft an der Forsthütte konnten die Kinder noch einige tolle Tierpräparate bestaunen und bestimmen, ehe der Weg sie wieder zurück ins Klassenzimmer führte.

Die dritte Klasse bedankt sich ganz herzlich bei Jagdpächter Andreas Wiesböck, Alois Prankl und natürlich auch bei „Ludwig“ für diesen spannenden, lehrreichen Ausflug!

 

Tatü, tata, die Feuerwehr ist da!

 

„Was tun, wenn es brennt?“ Diese Frage stellten sich die Schüler der dritten Klasse im Heimat- und Sachunterricht, als „Feuer und Verbrennung“ großes Thema war. Darum machten sich die Schüler  am 12. Juni auf den Weg, um sich bei Matthias Wimmer, dem Feuerwehrkommandanten der freiwilligen Feuerwehr Törwang, Antworten vom Fachmann zu holen.

Dass die Feuerwehr für einen Ort sehr wichtig ist und nicht nur Brände löscht, schilderte Herr Wimmer anhand der vier großen Aufgabenbereiche, die sie zu bewältigen hat: Löschen, Bergen, Retten und Sichern.

Er zeigte den Schülern außerdemdie spezielle Kleidung, mit der ein Feuerwehrmann im Einsatzfall ausgerüstet sein muss. Je nach Einsatzart besitzt jeder Feuerwehrler eine leichtere Garnitur und eine sehr feuerresistente Ausführung. Auch ein Atemschutzgerät und eine Wärmebildkamera konnten die Kinder hautnah bestaunen und zum Teil auch ausprobieren.

Damit die Feuerwehr aber über einen Notfall informiert werden und möglichst schnell am Einsatzort eintreffen kann, muss zuerst ein Notruf erfolgen. Deshalb übte die Klasse mit Herrn Wimmer auch das richtige „Notruf- Absetzen“.

Im Anschluss konnte die Klasse das Feuerwehrfahrzeug genauer unter die Lupe nehmen: Erstaunt waren die Kinder vor allem, wie viele verschiedene Hilfsmittel eine Feuerwehr in ihrem Einsatzwagen mitführt.

Einmal wöchentlich trifft sich die Feuerwehr zu einer gemeinsamen Übung, in der verschiedene Einsatzsituationen durchgespielt und ein reibungsloser und rascher Rettungsverlauf geübt werden. Alle Feuerwehrleute müssen dabei als eingespieltes Team zusammenarbeiten.

Bei so vielen Aufgaben und so großer Verantwortung ist es nicht verwunderlich, dass jeder, in der Feuerwehr ehrenamtlich seinen Dienst tun möchte, zuerst eine zweieinhalbjährige Ausbildung durchlaufen muss. Deshalb kann man auch schon unter 18 Jahren der freiwilligen Feuerwehr beitreten.

Zum Schluss durften die Kinder selbst einen Feuerwehrschlauch ausrollen, ihn am Hydranten anschließen und erste eigene Löschversuche machen.

Die dritte Klasse sagt ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an Herrn Wimmer. Wir hatten sehr viel Spaß, haben aber gleichzeitig eine Menge gelernt!

 

 

 „Die unsichtbare Macht digitaler Medien“

 

Digitale Medien beeinflussen und begleiten unseren Alltag nicht erst seit der Digitalisierungswelle. Längst haben sie in der Schule, aber auch bei Kindern und vor allem  Jugendlichen Einzug gehalten. Da der Umgang mit digitalen Medien aber nicht nur Vorteile, sondern vor insbesondere bei Kindern und Jugendlichen auch Gefahren mit sich bringen kann, ihre Nutzung aber gleichzeitig immerfrüher beginnt, lud die Grundschule Samerberg die Eltern der dritten und vierten Klassen am Mittwoch, den 13. Juni 2018 zum Vortrag „die unsichtbare Macht digitaler Medien“ ein. Martin Seidl, Diplom Sozialpädagoge und Suchtpräventionsbeauftragter des Gesundheitsamtes Rosenheim, besuchte am Vormittag diesbezüglich bereits die vierte Klasse und sensibilisierte hier in einem mehrstündigem Workshop für das Thema. In der rund zweistündigen Abendveranstaltung deckte Herr Seidl eine Vielzahl an versteckten Gefahren,vor allem im Umgang mit Smartphones und Internetspielen auf: Cybermobbing, Leistungsminderung, körperliche Auswirkungen, Recht am Bild, Abhängigkeit, Kontakt mit Fremden, Unfallgefahr, Entwicklungsverzögerungen, Handystrahlung etc. Gleichzeitig erhielten die Eltern wertvolle Tipps und konkrete Lösungsansätze zur Vorbeugung von Sucht, Missbrauch und Mobbing.

 

 

Kindermusiktheater und Sommerfest an der GS Samerberg

 

Am Freitag, 29.07.2018 hatte die Grundschule Samerberg das Freie Landestheater Bayern, unter der Leitung von Herrn Andreas Haas zu Gast. Der Musikpädagoge und Solo-Flötist hat mehrere Geschichten geschrieben, durch die er Kinder an die klassische Musik heranführen will. Mit der musikalischen Fantasiereise „Timmy und die Musik in Europa“ schaffte er es, nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen für die klassische Musik zu begeistern. Schüler und Eltern waren von dieser musikalischen Darbietung fasziniert und beeindruckt.

Im Anschluss an das Konzert fand das Sommerfest auf dem Schulhof statt. Der Elternbeirat sorgte für das leibliche Wohl aller Gäste. Dank vieler Salatspenden konnte ein beachtliches Salatbüffet angeboten werden.

Ein herzliches Dankeschön an den Elternbeirat, für die Organisation des Festes und die finanzielle Unterstützung für das Musiktheater.

Natürlich bedanken wir uns auch bei allen Eltern und Helfern recht herzlich für die Unterstützung!

 

 

Kunstunterricht einmal anders!

 

Einen Kunstunterricht der besonderen Art erlebten Kinder der Grundschule Samerberg mit ihrer Schulleiterin Astrid Gegenfurtner. Sie besuchten die Jahresausstellung Eigen.Art des Samerberger Künstlerkreises. Dabei hatten die Kinder Gelegenheit, viele Fragen direkt an die Künstler zu richten und mit Ihnen die Ausstellungsobjekte zu diskutieren. Es standen die Fragen und Sichtweisen der jungen Besucher in ihrer eigenen Lebenswirklichkeit im Mittelpunkt. Am Ende wählte jedes Kind sein Lieblingsbild aus. Spielerisch lernen die Kinder eine kommunikative und aktive Auseinandersetzung mit Kunst und wurden auch zum eigenen künstlerischen Ausprobieren, ob Malen oder Basteln angeregt. Die Ausstellung in Oberdorf/Grainbach ist noch bis 30. Juni von Freitag bis Sonntag jeweils von 14-18 Uhr geöffnet.

 

Text und Fotos: Rainer Nitzsche